Erfahre Mehr über unser Gemüse

Erfahre wie du welches Gemüse am besten lagerst, was sie mögen und entdecke unsere Gemüseanbauweise.

Gemüse Anbau

Wir bauen unser Gemüse (grüner Salat, Kohlrabi, Rote Beete, Tomate, Gurke, Rucola, Zucchin gelb + grün, Paprika, Zwiebeln, Frühlingszwiebeln, Physalis, Mangold, Fenchel, Möhren, Buschbohnen) nach dem Market Gardening Prinzip, ein “biointensives” Gemüsebeet, an.

 

Wir kaufen keine Pflanzen ein, sondern ziehen alles selber groß. Unser gesamtes Saatgut ist von deutschen Bioanbauverbänden zertifiziert, und wir haben standortangepasste und wetterfeste Sorten ausgewählt. Tim kümmert sich hauptsächlich um den Market Garden, während Tjorben sich hauptsächlich um Verpackung und Vermarktung kümmert und Marco um den Acker und die Tiere.

Das MArket Garddening Prinzip

Das Market Gardening Prinzip kommt aus der Hauptstadt Frankreichs. Es ist ein Ansatz, mit dem im 18. Jahrhundert viele kleine Bauern über das ganze Jahr die einzelnen Familien in Paris und sogar über die Stadtmauern hinaus zu versorgen begannen. Die Besonderheit dabei war, dass die Bauern ihr Gemüse auf mehreren kleinen Flächen möglichst produktiv angebaut haben. Das war sogar so erfolgreich, dass ein Teil der Ernte nach Dover in das Vereinigte Königreich exportiert werden konnte.

 

Die Flächen waren sehr klein und die Ressourcen knapp, daher mussten die Bauern diese “bio-intensiv” nutzen. Das heißt, die Bauern mussten ihre Bodenqualität und -quantität mit der Zeit aufbauen, und das Bodenleben fördern, um mehr, besser und vielfältiger zu produzieren. Die Pflanzen setzten sie nämlich immer näher beieinander, um wesentlich mehr Gemüse von einer etwas kleineren Fläche ernten zu können. Deshalb war der nährstoffreiche, dicke Oberboden wichtig. Auch der Arbeitsaufwand verringerte sich dadurch enorm.

 

In der Regel verbringt man bei dem Anbau von Gemüse viel Zeit mit der Beseitigung von Beikräutern, beim Market Gardening haben diese durch die engeren Pflanzabstände wesentlich weniger Chance. Dafür erfolgt der Anbau jedoch ausschließlich per Hand. Große Maschinen findet man bei dieser Anbauart eher selten.

Wie Lagere Ich mein Gemüse am Besten?

Je nachdem, was es für ein Gemüse ist, variiert die Lagerung, denn jedes Gemüse fühlt sich woanders einfach am wohlsten.

Buschbohnen, Frühlingszwiebeln und Gurken mögen die Kühle des Kühlschrank am liebsten.

Auch Salat lagerst du am besten im Kühlschrank, damit er schön frisch und knackig bleibt. Sollte dein Salat schon ein paar Tage älter sein, entferne die älteren Blätter vor dem Verzehr.

 

Kohlrabi hält sich am längsten an einem kühlen Ort. Im Kühlschrank ist es dem Kohlrabi zu feucht. Wir empfehlen dir, die Schale des Kohlrabi nicht zu essen.

 

Möhren kannst du an einem kühlen Ort oder auch im Kühlschrank lagern, wenn du Möhren im Kühlschrank lagerst, vermeide möglichst Kondenswasser, da die Möhren sonst schneller verderben.

 

Mangold und Fenchel bereitest du am besten schnellstmöglich zu. Bis zur Zubereitung solltest du Mangold und Fenchel in ein feuchtes Tuch einwickeln und im Kühlschrank aufbewahren. Die Zubereitung von Blattmangold ähnelt der von Spinat. Wenn du Fenchel zur längeren Lagerung einfrieren möchtest, empfehlen wir dir, ihn vorher zu blanchieren.

 

Rucola solltest du schnellst möglichst verzehren. Bis zum Verzehr solltest du den Rucola am besten mit seiner Verpackung im Kühlschrank lagern.

 

Physalis, Paprika und Zucchini sollten an einem kühlen Ort gelagert werden, optimal ist eine Temperatur zwischen 8 und 12°C. Die Hülle der Physalis solltest du erst kurz vor Verzehr entfernen. Wir empfehlen dir, die Zucchini zeitnah zu verzehren. Solltest du keinen passenden Ort finden, kann das Gemüsefach im Kühlschrank eine Alternative sein.

 

Tomaten halten sich am längsten bei Zimmertemperatur, getrennt von anderem Gemüse und Obst in einer Schale oder ähnlichem, dazu sollte der Ort möglichst luftig und etwas schattig sein. Tomaten dürfen auf keinen Fall im Kühlschrank gelagert werden, da sie dadurch an Geschmack verlieren. Sollte bei dem Transport zu dir eine Tomate Druckstellen bekommen haben, nasche sie als erstes auf und entferne die Stelle bei Bedarf mit einem Messer.

 

Zwiebeln solltest du am besten an einem trockenen, luftigen und etwas dunkleren Ort lagern. Vermeide es, Zwiebeln zu essen, die schon grünlich wird oder sehr stark austreibt.

 

Rote Bete lagert sich am besten ungewaschen und in ein feuchtes Tuch eingewickelt im Kühlschrank. Die Erde an der Roten Bete kannst du durch leichtes Abklopfen vor Lagerung entfernen.