erfahre mehr über unseren Ackerbau

Wie bauen wir an und was bauen wir an? Als Bioland Betrieb ist unser Ackerbau besonders. Denn wir setzten aus Überzeugung auf eine Mechanische Unkrautbekämpfung und bauen unterschiedlichste Kulturen an. Erfahre mehr über unsere Ackerbau und lass dich davon überzeugen.

Unsere Motivation

Wir betreiben Landwirtschaft mit Leidenschaft, diese Leidenschaft sorgt dafür das wir jeden Tag 100 % geben. Wir verfolgen Tag für Tag unsere Grundgedanken und sind die treibende Kraft der Landwirtschaft von Morgen.

Was macht unseren Ackerbau So besonders?

Wir bewirtschaften alle unsere Flächen nachhaltig und Arbeiten mit der Natur. Denn der Boden birgt so viele Schätze für uns, wenn wir richtig mit ihn umgehen. Somit verfolgen wir jeden Tag das Ziel, mit unseren vielfältigen Kulturen dem Boden etwas gutes zu tun.

Unkrautbekämpfung

Bei uns wird Unkraut ausschließlich mechanisch bekämpft, daher setzten wir auf eine vielfältige Fruchtfolge und beobachten unsere Äcker alle ganz genau, um Unkraut früh genug zu erkennen.

Fruchtfolge

Die Fruchtfolge spielt bei uns eine zentrale Rolle. Unter der Fruchtfolge kann man sich so etwas wie einen Ackeranbau-Plan vorstellen. Dieser Plan definiert, was wann und auf welchem Acker angebaut wird. Nährstoffversorgung, Krankheits- und Schädlingsdruck, Verunkrautung sowie Bodenstruktur und Humusgehalt stehen in enger Beziehung zu ihr. 

 

Besondere Bedeutung kommt dem Vermeiden fruchtfolgebedingter Abbauerscheinungen und Krankheiten zu. Dazu müssen die klassischen Fruchtfolgeregeln beachtet werden, die zum Teil über die Jahre traditionellen konventionellen Wirtschaftens schon fast in Vergessenheit geraten sind. Durch die Fruchtfolge kann man auch auf Schwankungen des Marktes, witterungsbedingte Turbulenzen oder aktuelle Probleme zum Beispiel in der Verunkrautung eines Feldes passend und ökologisch reagieren.

Vielfältige Kulturen

Wir haben keine ständigen Monokulturen, auf unseren Flächen findet man von Erbsen über Getreide über unterschiedlichste Gründünger und vieles mehr bis hin zu Mais alles. Eine abwechslungsreiche Fruchtfolge ist bei uns der Grundstein dafür. Wir setzen auf Vielfältigkeit statt Monokulturen.

Regenerativer Ackerbau

Den Kern des Regenerativen Ackerbaus bilden Maßnahmen zur Aktivierung und Stärkung des Bodenlebens und der Humusanreicherung.

Ein wichtiger Aspekt dabei ist eine möglichst ganzjährige Begrünung des Ackers, die vor allem über Untersaaten in Hauptfrüchten wie Getreide, Mais oder Raps sichergestellt wird. Auch intensiver Zwischenfruchtanbau gilt als wichtiges Werkzeug, um die Bodenbedeckung zu verlängern.

Bodenfruchtbarkeit

Nach den EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau dürfen wir unsere Pflanzen nicht mit leicht löslichen Mineraldüngern ernähren. 

Stattdessen geben wir unseren Pflanzen ein ideales Umfeld zum Wachsen, indem sie den Boden bestmöglich versorgen. Dafür setzen wir auf absolute Bodenfruchtbarkeit. 

 

Das ist eine echte Wissenschaft für sich.  Denn ob der Boden fruchtbar ist und eine somit eine reiche Ernte bringt, hängt von vielen Faktoren ab. 

Das sind Standortgegebenheiten wie die Bodenart und das Klima, aber auch Aktivität der Bodenlebewesen und Humusgehalt.

Die Natur nachahmen

Wir versuchen weitgehend wie ein natürliches Ökosystemen in geschlossenen Kreisläufen zu arbeiten. 

Beispielsweise wie ein Wald: Die Bäume lassen im Herbst die Blätter fallen. Die verarbeiten Regenwürmer, Springschwänze und Mikroorganismen dann zu Nähr- und Dauerhumus und anschließend zu pflanzenverfügbaren Nährstoffen. So haben die Bäume im nächsten Frühjahr ausreichend Futter, um neue Blätter zu bilden. 

 

Ganz so gut wie die Natur bekommen wir das nicht hin. Denn wir leben davon, pflanzliche und tierische Produkte zu verkaufen und entziehen dem "Ökosystem" damit Nährstoffe und organische Substanz.

Deshalb muss auch bei uns gedüngt werden. Das heißt die Nährstoffvorräte im Boden werden mit organischen Düngemitteln ausgeglichen.